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10.06.2016 - Mit dem Start unserer neuen Website möchten wir Ihnen gleichzeitig einen aktuellen Überblick über die Geschehnisse im Team e.Wolf geben. Auch wenn es zuletzt relativ ruhig um uns war, hat sich in den letzten vier Monaten einiges getan. Direkt nach dem Carolo Cup im Februar haben wir uns wieder zusammengesetzt und den Wettbewerb analysiert. Mit dem 14. Platz waren wir natürlich nicht zufrieden und haben als Hauptursache die kurze Vorbereitungszeit ausgemacht. Der Großteil der Software ist erst im Januar entstanden und auch das Fahrzeug war später einsatzfähig als geplant. Dadurch haben uns Kleinigkeiten wie ein kaputter Drehzahlsensor im Wettbewerb viele Punkte und Platzierungen gekostet. Das soll in diesem Jahr anders werden.

Mindestens einmal wöchentlich hat sich der Kern unseres Teams bisher getroffen. Unser Ziel ist es, schon im Juli den ersten der beiden geplanten e.Wolf 4 aufgebaut zu haben. Während die Mikroprozessor- und Elektronikarchitektur weitestgehend unverändert bleibt, gehen wir sowohl bei der Software als auch beim Fahrzeug komplett neue Wege. Mit Sebastian haben wir jetzt einen erfahrenen Modellbauer im Team. Dadurch können wir nicht nur beim Fahrverhalten einen großen Schritt nach vorne machen, sondern haben auch zum ersten Mal ein 3D-Modell vom kompletten Fahrzeug.

Während die meisten Teams mittlerweile auf High-End-Computer und Grafikchips aus dem Consumer-Bereich setzen, verwenden wir mit dem Minnowboard-Turbot und dem mbed LPC 1768 weiterhin vergleichsweise langsame Rechenkerne. Wir sind überzeugt, dass sich mit effizienter Software auch mit unseren kostengünstigen Boards ein schnelles Fahrzeug realisieren lässt. Einen ersten Anhaltspunkt wird uns die erste Juli-Woche liefern, in der wir von Montag bis Samstag intensiv am e.Wolf 4 arbeiten möchten.

Neue Werkstatt und Teststrecke

Auch die Arbeitsbedingungen für unser Team haben sich deutlich verbessert. Die Ostfalia Hochschule hat uns freundlicherweise eine größere Werkstatt und einen weiteren Raum zur Verfügung gestellt, sodass wir zumindest eine kleine Teststrecke permanent nutzen können. In unserer neuen Werkstatt können wir nicht nur das Fahrzeug zusammenbauen, sondern auch alle Platinen komplett in Eigenregie fertigen.

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Entwicklung des vierten e.Wolf schreitet voran